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Carfahrt ins Appenzellerland

Zur traditionellen Herbstfahrt, die jeweils vom Präsidenten der Seniorenvereinigung Gunzgen organisiert wird, haben sich 44 Seniorinnen und Senioren eingefunden. Mit dem Car von «Vagabund Reisen» ging die Fahrt über den «Hirzel» und vorbei am südlichen Ende des Zürichsees nach Benken (SG); über interessante Details der am Weg liegenden Land- und Ortschaften wusste Walter Aerni Wissenswertes zu berichten: So wurde im 19. Jahrhundert unter der Leitung von Hans Conrad Escher die Korrektion der Linth durchgeführt, was zu einer wesentliche Verbesserung der Lebensbedingungen in der Linthregion führte. Diese machte Escher bereits zu Lebzeiten, aber auch nach seinem Tod im Jahr 1823 zu einer wichtigen Schweizer Symbolfigur.
Bei schönstem Wetter wurde im Restaurant «Bretzelstube» eingekehrt. Im liebevoll eingerichteten Bäckerei Museum wurden Kaffee und Gipfeli serviert. Danach standen die weiteren Räume zur Besichtigung offen, wo alte Gerätschaften des Bäckerei Betriebs, aber auch Haushaltgeräte aus dem letzten Jahrhundert, die längst Geschichte sind, zu sehen waren.
Auf der Weiterfahrt nach Wattwil und Waldstatt wurde in Teufen (AR) im nostalgischen Restaurant «Schnugge-Bock» eingekehrt. Die gedeckten Tische für das Mittagessen standen auf dem Dachboden des Erlebnisgasthauses Waldegg bereit. Natürlich wies auch das Mittagessen einen nostalgischen Tatch aus: Neben Suppe und Salat wurde ein Appenzeller Schnitzel mit «Chäshörnli und Apfelmus» serviert. Beim anschliessenden Rundgang im «Erlebnisegge» war ein Tante-Emma-Laden, ein Schulzimmer aus den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts und vieles mehr zu bestaunen. Sogar der «Holz-Schwertransport» mit vier angespannten grossen Stieren demonstrierte, wie man in früheren Zeiten ohne Motorisierung zurechtkam.
Die Weiterfahrt führte durch die lieblichen und hügeligen Landschaften des Toggenburgs zum Zvierihalt im Restaurant Tössegg Teufen (ZH), das am landschaftlich reizvollen Zusammenfluss der Töss mit dem Rhein liegt. Hier konnte noch das Dessert nachgeholt werden. Auch andere «gluschtige» Sachen fanden ihre Abnehmer; die anschliessende abwechslungsreiche und kurzweilige Heimreise mit Carchauffeur Marco bildete den Abschluss dieses ereignisreichen Tages.
Von Hugo Moos

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