Bei strahlendem Sonnenschein reisten 42 Wandernde mit einem Car der Firma Gäu-Travel Neuendorf nach Huttwil. In diesem historischen Landstädtchen im unteren Emmental wurde nach dem grossen Brand von 1834 beim Wiederaufbau ein stilistisch einheitlicher Ortskern realisiert.
Nach dem obligaten „Kaffee mit Gipfeli“ im Restaurant Stadthaus startete die Gruppe von Wanderleiter Jules Strub beim «Chilchenwäldli» und folgte dem anschliessenden Holzwanderweg (Wanderroute 4), wo verschiedenste Skulpturen grüssten.
An schön gelegenen Emmentaler-Bauernhöfen vorbei wurde «Ufhusen» und danach das imposante Kieswerk in Hüswil erreicht. Nach der Überquerung der Luthern und einem kurzen Aufstieg gings zum höchsten Punkt (Kreuz auf 729 m) in der Gegend von «Usser Stocki», wo bei der Mittagsrast herrliche Aussichten von den Berner Hochalpen bis zur Jurakette genossen werden konnten.
Gruppe Attilia wählte bei Zell in der Umgebung von «Stocki» einen erhöhten Ausgangspunkt, den Carchauffeur Paul mit einer «Bergfahrt» über schmale Strässchen ermöglichte. Sie fädelte sich beim Gehöft «Im Bernet» in die Wanderroute (4) ein. Der Höhenzug überraschte immer wieder mit viel abwechselnden Landschaften. Bald wurden der Weiler «Ankenrein», die «Olsrüti» und «Schwarzwald» Höfe vor dem Ziel Willisau passiert, dessen mittelalterliches Stadtbild berühmt ist, das ringförmige Gebäck ebenso, bekannt als «Willisauer Ringli».
Im Café Amrein, wo sich inzwischen auch die Gruppe des Wanderleiters einfand, wurde der schöne Frühlingstag mit dem Schlusstrunk abgeschlossen.
Hugo Moos und Jules Strub
