Wanderungen

Wanderung von Läufelfingen über Hauenstein nach Trimbach

Mit dem «Läufelfingerli» wurde unser Ziel, Läufelfingen erreicht. Es liegt zuoberst im Homburgertal im sonnigen Baselbiet und ist eingebettet in die wunderschöne Juralandschaft zwischen Wisenberg, Hauenstein und Belchengebiet.

Für viele war diese Bahnfahrt eine Premiere. Die Fahrt ab Olten Hauptbahnhof auf der «alten Hauensteinlinie» durch den einst längsten Tunnel Europas mit seinen 2495 Metern aus dem Jahr 1858 dauerte nur gerade mal 14 Minuten. Sogar heute können noch IC Schnellzüge über diese Strecke umgeleitet werden, wenn der Hauenstein Basistunnel aus irgendeinem Grund nicht benutzbar ist.

Die Wanderschar von 30 Personen teilte sich in zwei Gruppen auf. Die A-Gruppe von Jules Strub startete vorneweg in Richtung zum Murenbach, der durch ein nicht allzu tief eingeschnittenes Tälchen plätschert. Bei der zweiten Weggabelung bog sie rechterhand ab, um dann weiter in westlicher Richtung ins Gebiet «Ebnet / Tannenrain» aufzusteigen. Beim Gehöft «Schmutzberg» (842m) kam nach einer erneuten Richtungsänderung die Gegend von «Gsal» in Sicht. Auf der Krete der Gsalweide entzückte den Blick ein eindrückliches Landschafts-Panorama, das im Norden von den schneebedeckten Vogesen bis zu den weiss glänzenden Schwarzwaldhöhen reichte. Fast übergangslos schlängelte sich ein Feldweg bergab durch die offene Weidelandschaft nach Hauenstein – wunderschöne Aussichten auf die Alpenkette inbegriffen.

Weiter gings durch den landschaftlich reizvollen Südhang des Hauensteins, dem «Rüteli», zum Restaurant Isebähnli nach Trimbach, wo sich auch die B-Gruppe von Hugo Moos eingefunden hatte. Sie wanderte nach dem Aufstieg durch das Murentälchen auf dem direkteren Weg am Hof Obermuren vorbei und überschritt etwas oberhalb des «Murenbach-Quellgebiets» weglos die Kantonsgrenze, um anschliessend den Spuren der A-Gruppe zu folgen. Der gemeinsame Schlusstrunk rundete diesen Wandertag ab. Mit viel neuen Eindrücken aus einer Region, die sozusagen vor der Haustür liegt, wurde die Heimkehr angetreten.

Von Hugo Moos

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